Forschungsprojekte

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektleitung HSD: B. Olk

Ziel / Fragestellung: Untersuchung grundlegender neuronaler Mechanismen von Aufmerksamkeitskontrolle im menschlichen Gehirn

Methode: Experiment

Beginn: 2011

Status: 2017

Publikation: Kongressbeiträge; Publikationen in Vorbereitung

Studentische Beteiligung: Die Datenerhebung erfolgte z.T. durch studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Beteiligte Partner: C.C. Hilgetag, UKE Hamburg Eppendorf

Eine kompakte Beschreibung des Projekts finden Sie hier.

Art des Projekts: Verbundprojekt im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunkts Kulturelle Bildung

Verbundpartner: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Projekt "BKKB-Unterricht"

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: BuMi für Bildung & Forschung

Projektleitung HSD: Ulrich Frick

Ziel / Fragestellung: Entwicklung eines Assessment-Instruments (Tablet-basiert) für Bildkompetenz

Methode/n: Itemkonstruktion für vornehmlich nicht-sprachliche visuelle Aufgaben. Prüfung der externen Validität durch Vergleich der Lösungsstrategien von Expertinnen und Experten und Neulinge mittels Eye-Tracking (verschiedene Stichproben). Prüfung der internen Validität durch Auswahl geeigneter psychometrischer Modelle für Bildkompetenz (Eichstichprobe von rund 800 Schülerinnen und Schülern aus ~ 40 Schulklassen in NRW, Hessen, SH und Bayern).

Beginn: November 2016

Status: Abgeschlossen im Oktober 2019

Studentische Beteiligung: Beteiligung von Studierenden an der Feldarbeit, als Probandinnen und Probanden, sowie Bearbeitung von Bachelor-Arbeiten.

  • Filler (2018). Eye-Tracking-Studie zur Analyse der „Wahrnehmung“ nach dem Kompetenzstrukturmodell für Visual Literacy. Bachelorarbeit am Fachbereich Psychologie der HSD Hochschule Döpfer, Köln.
  • Hesse (2019). UND WIESO AUSGERECHNET KUNST? Über den Zusammenhang von Selbstkonzept und Wertschätzung Lernender bezüglich künstlerischer Aktivität und Kunstunterricht. Bachelorarbeit am Fachbereich Psychologie der HSD Hochschule Döpfer, Köln.
  • Dirik (2019). Inwiefern prägt der individuelle Hintergrund die Unterrichtswahrnehmung von Lernenden im Kunstunterricht. Bachelorarbeit am Fachbereich Psychologie der HSD Hochschule Döpfer, Köln.
  • Pfundstein (in Vorbereitung). Motivationale Profile von Lernenden im Kunstunterricht. Masterarbeit am Fachbereich Psychologie der HSD Hochschule Döpfer, Köln.

Beteiligte Partner:

Publikationen

Tallon, M., Winter, M., Pryss, R., Rakoczy, K., Reichert, M., Greenlee, M.W. & Frick, U. (2019). Comprehension of business process models: Insight into cognitive strategies via eye tracking. Expert Systems with Applications, 136, 145-158.

Rakoczy, K., Frick, U., Weiß, S., Tallon, M. & Wagner, E. (2019). Was ist und wie fördert man Bildkompetenz? Ansätze und Methoden der Wahrnehmungspsychologie und der quantitativ-empirischen Bildungsforschung. BDK Mitteilungen,3, 18-21.

Vorträge aus dem Projekt

2019

Rakoczy, K.,Frick, U., Tallon, M. & Weiß, S. (2019). Verbundprojekt Bildkompetenz in der Kulturellen Bildung (BKKB). Was ist und wie fördert man Bildkompetenz? Vortrag auf der Abschlusstagung des Förderschwerpunkts zur Kulturellen Bildung des BMBF, 8.-9.10. in Berlin.

Frick, U., Rakoczy, K., Tallon, M., Weiß, S. & Wagner, E. (2019). Was können aktuelle empirische Verfahren aus der Wahrnehmungspsychologie, Psychometrie und Unterrichtsforschung zum Verständnis von Bildkompetenz beitragen? Vortrag auf der Tagung des Stifterverbands Kulturelle Bildung „Welche Forschung braucht die Kulturelle Bildung? Aktuelle Befunde, Diskurse und Praxisfelder, 14.-15. März, Münster.  

Rakoczy, K., Frick, U., Weiß, S., Tallon, & Wagner, E. (2019). Wie in Mathe so auch in Kunst?
Befunde zur Struktur von Unterrichtsqualität im Kunstunterricht und ihrem Zusammenhang mit selbstbestimmter Motivation.
Vortrag auf der 7. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF), 25.-27. Februar, Köln.

2018

Tallon, M., Rakoczy, K., Frick, U. & Weiß, S. (2018). Who is visual literate? Comparing experts and novices eye movements while solving visual tasks. Vortrag auf dem Doktorandenworkshop der Allgemeinen Psychologie (A-Dok), 13.-15. Juli, Mainz.

Rakoczy, K., Weiß, S., Frick, U., Tallon, M. & (2018) „Verbundprojekt: BKKB – Bildkompetenz in der kulturellen Bildung. Was ist und wie fördert man Bildkompetenz?“ Vortrag auf dem 2. Vernetzungstreffen und Nachwuchsworkshop des BMBF- Förderungsschwerpunktes ,,Forschungen zur Förderung von Kultureller Bildung“ in Köln, 19.-21. März 2018

Frick, U., Tallon, M., Rakoczy, K. & Weiß, S. (2018). Ein Assessment-Tool für Bildkompetenz: Wissenschafts-Bluff oder seriöse Forschung? Keynote Lecture zur Tagung "Verortungen aus der Zukunft" der Akademie der Bildenden Künste, des BDK Fachverbandes für Kunstpädagogik, und des Bayr. Staatministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. München, 2. März.

Frick, U., Tallon, M., Rakoczy, K. & Weiß, S. (2018). Interim Report on the German Approach to Quantitative Assessment of Visual Literacy. Keynote Lecture: Conference "Competencies in Art Education" of the European Network for Visual Literacy (ENViL), Écolesupérieure du professoratet de l'éducation, Academie de Paris, and Univéersite Paris I (Panthéeon Sorbonne), March 12-13.

Rakoczy, K., Kleinknecht, M., Vieluf, S., Praetorius, A. & Pietsch, M. (2018). Wie nutzen  Schülerinnen  und  Schüler  angebotene  Lerngelegenheiten? Innovative Ansätze zur Erfassung von Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozessen. Symposium auf der 6. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF), 15.-17.Februar, Basel.

Tallon, M., Frick, U., Rakoczy, K. & Weiß, S. (2018). Wie werden Aufgaben zur Bildkompetenz gelöst? Ein Expertinnen/ Expeten-Novizinnen/ Novizen-Vergleich von Blickbewegungsdaten. Vortrag auf der 6. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF), 15.-17. Februar, Basel.

2017

Tallon, M., Frick, U., Olk, B., Rakoczy, K. (2017) Gaze Mapping und ‚areas of interest‘ von Novizinnen und Novizen und Expertinnen und Experten bei Lösungsstrategien zur Messung von Bildkompetenz“.  Vortrag auf dem 6. Doktorandenworkshop der Allgemeinen Psychologie an der Universität Ulm, 30.06.17. - 02.07.17

Rakoczy, K., Weiß, S., Frick, U., Tallon, M. & Wagner, E. (2017) „Verbundprojekt: BKKB – Bildkompetenz in der kulturellen Bildung. Was ist und wie fördert man Bildkompetenz?“ Vortrag auf dem 1. Vernetzungstreffen und Nachwuchsworkshop des BMBF- Förderungsschwerpunktes ,,Forschungen zur Förderung von Kultureller Bildung“ 16.-18.05.2017, Berlin.

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Eigenfinanzierung der HSD

Projektleitung HSD: Katrin Kliegl

Ziel / Fragestellung: Im Hintergrund der COVID-19 Pandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen, haben sich Versorgungsmöglichkeiten und –strukturen psychisch erkrankter Menschen verändert. Zur Sicherung der ambulanten psychotherapeutischen (Fort-)behandlung werden aktuell vermehrt Videosprechstunden durchgeführt.

Mittels dieser wissenschaftlichen Studie soll eine möglichst breite Abbildung der Erfahrungen von ambulant tätigen PsychotherapeutInnen bei der Durchführung von psychotherapeutischen Behandlungen im Videosetting erhoben werden. Darauf aufbauend sollen u.a. wahrgenommene Herausforderungen und Chancen dieses Behandlungssettings strukturiert gesammelt und ggf. auch Unterstützungsbedarfe deutlich gemacht werden.

Methode/n:  Online-Befragung von ambulant tätigen PsychotherapeutInnen

Beginn: Mai 2020

Status: laufend

Publikation:nbsp;Bachelorarbeit mit dem Titel "Erfahrungen von Psychotherapeuten bei der Durchführung von Videosprechstunden"; weitere Publikationen in Vorbereitung

Studentische Beteiligung: Julia Moser

Art des Projekts: Auftragsprojekt öffentl. Hand

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Bundesamt für Sozialversicherung, Bern

Projektleitung HSD: Ulrich Frick

Ziel / Fragestellung: Wie beurteilen ehemals psychisch kranke Versicherte den Erfolg der von der Invaliditätsversicherung anberaumten und finanzierten Massnahmen zur Wiedereingliederung?

Methode/n: Fall-Kontroll-Studie von erfolgreich und nicht erfolgreich Eingegliederten. Schriftliche Befragung. Ausgewählte qualitative Interviews.

Beginn: April 2017

Status: Geplanter Abschluss: März 2018

Beteiligte Partner: 

Art des Projekts: Studentische Forschung

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Eresult GmbH, Göttingen

Projektleitung HSD: Ulrich Frick

Ziel / Fragestellung: Sind Laiinnen und Laien in der Lage Mensch-Maschine-Interaktionen und Mensch-Mensch-Interaktionen (Web-basiert, schriftlich) bei bestimmten Themen voneinander zu unterscheiden?

Methode: Vignettenbefragung mit realen Chatbot-Antworten und menschlichen Antworten 

Beginn: April 2017

Status: Abgeschlossen im Juli 2017

Studentische Beteiligung: Fünfköpfiges Team aus Studierenden im Rahmen des Seminars "Stakeholderfragen" in Fachsemester 6

Artikel: https://www.usabilityblog.de/alexa-ich-bin-traurig-wie-gut-gehen-sprachassistenten-damit-um/

Beteiligte Partner: 
e-result (Xaver Bodendörfer)

Projektname: Handlungsempfehlungen für eine überzeugende Umweltberichterstattung: Nutzbarmachung von Erkenntnissen der Wahrnehmungspsychologie. (UFOPLAN 2017 - FKZ 3717 56 102 0)

Art des Projekts: Auftrag

Fokus HSD: Umweltkommunikation und kognitive Verzerrungen der kommunzierten Inhalte

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Umweltbundesamt (UBA)

Projektleitung HSD: S. Schlittmeier; (Wiss. MA: Moritz Esser)

Ziel / Fragestellung: Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, auf Basis kognitionswissenschaftlicher Erkenntnisse die Wirksamkeit und Verständlichkeit ausgewählter Umweltinformationsprodukte des UBAs zu evaluieren und aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für die Optimierung der Umweltkommunikation des UBAs abzuleiten und zu vermitteln.

Methode/n: Literaturanalyse, Workshops, Wirksamkeitsanalysen, Experimente

Beginn: Nov. 2017

Status: begonnen; Laufzeit 3 Jahre

Publikation: Bericht an Auftraggeberinnen und Auftraggeber, Veröffentlichung durch diese

Studentische Beteiligung: HiWi: Alexander Casper

Beteiligte Partner: ZEUS GmbH, Hagen; eresult GmbH, Göttingen; Mann-beißt-Hund, Hamburg

Eine kompakte Beschreibung des Projekts finden Sie hier.

Art des Projekts:  Einzelprojekt in der BMBF-Förderrichtlinie „Kulturelle Bildung im ländlichen Raum“

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektleitung HSD: Prof. Dr. Ulrich Frick, Prof. Dr. Katrin Rakoczy

Projektmitarbeit: Projektmitarbeit: Karina Gotthardt, M.Sc., Matthias Seitz, M.Sc., Miles Tallon, M.Sc.

Ziel / Fragestellung: Untersucht werden in drei aufeinander aufbauenden Studien personenbezogene, sozialraumbezogene und angebotsbezogene Einflussfaktoren auf kulturelle Bildung und Praxis im ländlichen Raum.

Methode: In den drei aufeinander aufbauenden Studien kommen folgende Mthoden zum Einsatz (1) Methoden aus der Versorgungsplanung (z.B. im Gesundheitswesen): Sozialräumliche Kartierung der kulturellen Bildungsangebote; Quell-Ziel-Relationen von Wohnort und Nutzungsort. (2) Durchführung einer Fall-Kontroll-Studie an Nutzer*innen vs. in der Allgemeinbevölkerung zu den Gründen für kulturelle (Nicht-)Aktivitäten. (3) Durchführung vergleichender „Labor“-Studien mit kulturellen Angeboten aus Metropolen vs. ländlichen Räumen bei Teilnehmenden in zentralen/peripheren Gegenden.

Beginn: Dezember 2019

Status: Abschluss geplant für November 2022

Studentische Beteiligung: Unterstützung der Studiendurchführung als Hilfskräfte, Teilnahme an Studien als Proband*innen, Bearbeitung von Teilfragestellungen im Rahmen von Abschlussarbeiten

Art des Projekts: Studentische Forschung 

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: TOPS e.V., München-Berlin

Projektleitung HSD: Ulrich Frick

Ziel / Fragestellung: Erstellen einer Kurzdarstellung für eine 2-tägige Fortbildungstagung von Job-Coaches: "Welche Persönlichkeitsvariablen spielen bei Mobbing am Arbeitsplatz für Opfer, Täterinnen und Täter und Zuschauerinnen und Zuschauer eine Rolle?"

Methode: Literaturanalyse

Beginn: Oktober 2017

Status: Abgeschlossen im Februar 2018

Publikation: 9 Seiten als Beilage zu den Kongressunterlagen März 2018

Studentische Beteiligung: Fünfköpfiges Team aus Studierenden im Rahmen des Seminars "Stakeholderfragen" in Fachsemester 6

Beteiligte Partner:

TOPS München - Berlin e.V.

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektleitung HSD: Stanislaw Schukajlow-Wasjutinski (Universitüt Münster) & Katrin Rakoczy (HSD)

Ziel / Fragestellung: Im Anschluss an Forschungen zum mathematischen Modellieren, zu
offenen Aufgaben und selbständigkeitsorientierten Lehr-Lern-Formen wird im OModA-Projekt
untersucht, welche Effekte (1) eine auf die Anforderungen der offenen Aufgaben
zugeschnittene Instruktion und (2) der Unterricht mit offenen Modellierungsaufgaben auf
kognitive und motivationale Faktoren hat.

Methode: Qualitative Lösungsprozessstudie, experimentelle Instruktionsstudie, quasi-experimentelle Unterrichtsstudie

Beginn: Mai 2020

Status: Laufend (Laufzeit 3 Jahre) 

Kooperation: Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stanislaw Schukajlow-Wasjutinski, Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik, Westfälische Wilhelms-Universität Münster 

Art des Projekts: Auftragsprojekt der öffentlichen Hand

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Bundesamt für Sozialversicherung, Bern

Projektleitung HSD: Ulrich Frick

Ziel / Fragestellung: Es sollten Risikofaktoren für eine Berentung aus psychischen Gründen in sehr jungem Lebensalter (18-29 J.) aus den Versichertendossiers der Invaliditätsversicherung der Schweiz bestimmt werden. Zugleich sollte der zeitliche Verlauf eines Berentungsverfahrens im frühen Lebensalter detailliert beschrieben und in seinem Kontext und seinen Begleitfaktoren bestimmt werden. 

Methode/n: Es wurde eine repräsentative Stichprobe der Versichertendossiers von Betroffenen (n=400) einheitlich kodiert und mit multivariaten statistischen Verfahren mit einer Kontrollstichprobe von n=100 vergleichbaren, aber nicht berenteten Versicherten verglichen. 

Beginn: September 2014

Status: Abgeschlossen im August 2015

Publikation: Baer N, Altwicker-Hàmori S, Juvalta S, Frick U, Rüesch P (2015) Profile von jungen IV-Neurentenbeziehenden mit psychischen Krankheiten. BSV-Bericht Nr. 19/15 Bern: Bundespublikationen. ISSN 1663-4640
URL: http://www.bsv.admin.ch/praxis/forschung/publikationen/index.html?lang=de&lnr=19/15

Baumann I, Altwicker-Hamon S, Juvalta S, Baer N, Frick U, Rüesch P (in press) Employment prospects of young adults with mental disorders. Swiss J Sociol. 

Baer N, Juvalta S, Altwicker-Hamori S, Frick U, Rüesch P (2016) Jung, psychisch krank und invalidisiert. Soziale Sicherheit CHSS, 1, 49-54. 

Beteiligte Partner:

Art des Projekts: Auftragsprojekt der öffentlichen Hand. Unterauftrag für die psychiatr. Universitätsklinik  Regensburg (Norbert Wodarz) am Bezirksklinikum Regensburg (medbo GmbH)

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: BMBF

Projektleitung HSD: Ulrich Frick

Ziel / Fragestellung: Führt die Anwendung von Psychoedukation bei Kurzzeitpatientinnen und Kurzpatienten in der stationären Entgiftungsbehandlung zu einer gesteigerten Inanspruchnahme weiterer Hilfen?

Methode/n: Randomisierte, multizentrische klinische Studie: Biometrische Betreuung und statistische Auswertungen

Beginn: September 2010

Status: Abgeschlossen im Dezember 2014

Publikation: Hufnagel A, Frick U, Ridinger M, Wodarz N (2017) Recovery from alcohol dependence: Do smoking indicators predict abstinence? Am J Addict.

Wodarz N, Frick U, Ridinger M, Hufnagel A (2017) Einfluss des Tabakrauchens auf die Rückfallrate bei Alkoholabhängigen – Ergebnisse einer prospektiven Studie. Suchttherapie, 18, DOI: 10.1055/s-0037-1604521

Wodarz N, Appel S, Arnold L, Männer H, Grundl A, Schricker M, Tretter F, Weber F, Frick U (2015) Ergebnisse einer prospektiven, randomisierten, kontrollierten Therapiestudie zu Aspekten des qualifizierten Entzuges. Suchttherapie, 16: S01,  S_08_01

Beteiligte Partner:

Psychiatrische Universitätsklinik Regensburg (Norbert Wodarz)

Projektbeteiligte HSD: Prof. Dr. Anke Lengning, Prof. Dr. Katrin Rakoczy, Prof. Dr. Jennifer Schmidt

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Eigenfinanzierung HSD

Projektmitarbeit: Elisabeth Jenisch, B.Sc. (Universität Bremen) 

Kooperationspartnerin: Dr. Mareile Opwis (FernUniversität Hagen)

Ziel / Fragestellung: Die Corona Pandemie betrifft das physische und psychische Wohlbefinden von Menschen weltweit. Ein Ende der Krise und ihrer Auswirkungen – gerade auch auf das psychische Wohlbefinden -  ist bisher noch nicht abzusehen. Ziel der vorliegenden Studie ist es, Schutzfaktoren zu identifizieren, die es den Menschen ermöglichen, die Krise psychisch gesund zu bewältigen.

Methode: Die Bindungstheorie nach Bowlby und das Modell der Salutogenese nach Antonovsky bilden den theoretischen Rahmen zur Identifikation potenzieller Schutzfaktoren im Umgang mit der aktuellen „Corona-Krise“. Im Rahmen der Bindungstheorie wird davon ausgegangen, dass eine sichere Bindung mit effektiver Emotionsregulation in negativ erlebten Situationen einhergeht und dass sie als Schutzfaktor vor psychischen Störungen dienen kann. Das Modell der Salutogenese stellt Faktoren in den Mittelpunkt, die es dem Menschen ermöglichen, trotz der Konfrontation mit Stressoren gesund zu bleiben. Dabei wird dem Kohärenzgefühl, also der Grundhaltung eines Individuums, die Welt als zusammenhängend und sinnvoll zu erleben, eine bedeutende Rolle beigemessen. In einer ressourcenorientierten Weiterentwicklung des Modells wird betont, dass Stressbewältigung nur ein Ausschnitt erfolgreicher Adaptation darstellt. Kognitionen, Emotionen und Verhaltensweisen, die gesundheitsfördernd sind, müssen ebenfalls beachtet werden. Daher wird als einflussreiche gesundheitsfördernde Ressource in diesem Zusammenhang das euthyme Erleben und Verhalten betrachtet.

Anhand von groß angelegten Online-Befragungen zu mehreren Messzeitpunkten im Verlauf der COVID-19-Pandemie wird in der vorliegenden Studie derzeit untersucht, inwiefern eine sichere Bindung, die verschiedenen Aspekte des Kohärenzgefühls, emotionsregulatorische Fähigkeiten und weitere gesundheitsfördernde Verhaltensweisen Menschen bei der Bewältigung mit den mit der aktuellen Pandemie verbundenen Herausforderungen zu unterstützen.

Beginn: März 2020

Status: laufend

Studentische Beteiligung: Bearbeitung von Teilfragestellungen im Rahmen von Abschlussarbeiten

Art des Projekts: Studentisches Forschungsprojekt

gefördert/ in Auftrag gegeben durch: Eigenfinanzierung der HSD

Projektleitung HSD: Katrin Rakoczy

Ziele / Fragestellung: Das Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob sich Stereotype Threat bei Jungen in der Grundschule auf ihre Leseleistung und auf ihre Motivation fürs Lesen auswirkt. Es wird eine besonders große Leistungsdifferenz bei schwierigen Aufgaben angenommen. Das lesebezogene Selbstkonzept wird als Moderator für den Zusammenhang zwischen einer Bedrohung durch Stereotype und der Leistungsreduktion untersucht.

Methode/n: Experimentelle Studie

Beginn: September 2018

Status: Laufend

Publikation: Bachelorarbeit mit dem Titel "Stereotype Threat in Bezug auf das Lesen bei Jungen in der Grundschule"; weitere Publikationen in Vorbereitung

Studentische Beteiligung: Lara Toyan

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