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virtuell 07.12.2021 18:00 Uhr

Auf einen Blick

Nach dem Prinzip „von der Praxis für die Praxis“ wurde der Bachelorstudiengang B.Sc. Psychiatrische Pflege speziell für die die Bedürfnisse und Anforderungen der Pflege im psychiatrischen Arbeitsumfeld entwickelt.

Aufbauend auf Ihre abgeschlossene Ausbildung in einem Pflege- oder Heilerziehungspflegeberuf erwerben Sie in 5 Semestern Teilzeitstudium*  ein vertieftes Expertenwissen in unterschiedlichen psychiatrischen Handlungsfeldern und lernen, dieses wissenschaftlich fundiert auszuüben. Ziel des Studiums ist eine evidenzbasierte und reflektierte Praxis der Pflege in den stationären und ambulanten Sektoren der Versorgung seelisch kranker Menschen.

So erwerben Sie ein kritisches und patientenorientiertes Verständnis der wichtigsten Theorien, Prinzipien sowie Methoden der Psychiatrie und Psychosomatik und lernen, die Therapieplanung nach dem Pflegeprozess vorzunehmen und dabei auch verschiedene unterstützende Therapieangebote (z.B. Kunsttherapie, Sport- und Bewegungstherapie, Musiktherapie etc.) einzubeziehen sowie Gruppenangebote (z.B. Achtsamkeits- und soziale Kompetenztrainings, Skillstrainigs etc.) zu konzipieren und durchzuführen.

* Die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester, davon werden 2 Semester aufgrund der Pflege-Ausbildung anerkannt. Somit kann das Studium in 5 Semestern absolviert werden.

Praxisanteile und Aufbau des Studiums

Einen wichtigen Bestandteil des Studiums bilden die Praxiseinsätze in wechselnden Einsatzbereichen stationärer Einrichtungen, in denen Sie Ihre in der Theorie erworbenen Handlungskompetenzen unter Anleitung im Berufsalltag anwenden und selbstkritisch reflektieren. Begleitend dazu nehmen Sie an Gruppensupervisionen als Fallsupervisionen teil.

Der Aufbau des Studiums folgt dem Prinzip des digitalen Wandels von konventioneller Lehre zum „inverted classroom“: So können die Studieninhalte anhand von digitalen Lernmaterialien und virtuellen Vorlesungen selbstgesteuert, asynchron, ortsunabhängig und in Ihrem eigenen Lerntempo erarbeitet und somit die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium gewährleistet werden. Die wertvollen Präsenzzeiten an der HSD (4-5 Präsenzwochenenden pro Semester, i.d.R. Freitag und Samstag) werden zur gemeinsamen, interaktiven Vertiefung, wie z.B. Fallarbeiten, Diskussionen, Übungen, Gruppenarbeiten etc. genutzt.

Da die Arbeit mit psychisch kranken Menschen eine besondere Herausforderung bedeutet und von den Pflegekräften ein hohes Maß an Empathie und Geduld verlangt, wird die Bereitschaft diese Kompetenz zu erweitern in einem Auswahlgespräch ermittelt und gilt als Grundvoraussetzung für die Aufnahme in das Studienprogramm. 

Studieninhalte

1. Studiensemester:

  • Schlüsselkompetenzen (6 ECTS)
  • Qualitätsmanagement / Dokumentation (6 ECTS)
  • Gesprächsführung und Beratung in der Psychiatrie (6 ECTS)
  • Gestaltung der Beziehung und des Settings in der Psychiatrie (6 ECTS)

2. Studiensemester:

  • Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens (6 ECTS)
  • Evidenzbasierte Praxis (6 ECTS)
  • Pflegetheorien und Behandlungsmodelle (6 ECTS)
  • Pflegepraxis I (6 ECTS)

3. Studiensemester:

  • Public Health (6 ECTS)
  • Grundlagen der Psychologie (6 ECTS)
  • Pflegepraxis II (6 ECTS)
  • Psychotische Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen sowie Intelligenzminderungen (6 ECTS)

4. Studiensemester:

  • Affektive und somatoforme Störungen sowie Störungen im Kindes- und Jugendalter (6 ECTS)
  • Ethik / Recht (6 ECTS)
  • Erkrankungen der Alters- und Suchtmedizin, Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen sowie Besonderheiten der Behandlung von Patienten in der Forensischen Psychiatrie (6 ECTS)
  • Assessment, komplexe Intervention und Prävention (6 ECTS)

5. Studiensemester:

  • Neuropsychologie / Psychopharmakologie (6 ECTS)
  • Pflegepraxis III (6 ECTS)
  • Bachelorarbeit (12 ECTS)

Mögliche Einsatzbereiche für die Absolventen:

  • Pflegeentwicklung
  • Fallmanagement
  • primäre Pflegekraft/Pflegeexperte
  • ambulante psychiatrische Krankenpflege
  • Anleiten und Entwickeln von Schülern und Mitarbeitern
  • Fort- und Weiterbildung
  • praktische Projektentwicklung

Der Präsenzunterricht (einschließlich Prüfungsphase) findet i. d. R. 5 x pro Semester statt. Zumeist Freitag und Samstag. 

Hochschulzugangsberechtigung (z. B. Abitur/Fachhochschulreife oder bei mittlerer Reife eine abgeschlossene mind. zweijährige Berufsausbildung und 3 Jahre Berufserfahrung) und ein Abschluss einer dreijährigen Berufsausbildung in einem Pflegefachberuf (z.B.):

  • Generalistische Pflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege 
  • Zulassungsfähig ist ebenfalls ein Abschluss einer dreijährigen Berufsausbildung in der Heilerziehungspflege, wenn zusätzlich 20 ECTS in den medizinischen Grundlagen (Anatomie, Physiologie, Pathologie) nachgewiesen werden können. Diese können z.B. im Rahmen einer wissenschaftlichen Weiterbildung (Hochschulzertifikat) an der HSD Hochschule Döpfer erworben werden.

Bitte beachten Sie, dass mit dem Bachelorabschluss keine berufsrechtliche Zulassung zum Pflegeberuf erworben wird.

Die HSD ist eine private Hochschule, die zwar staatlich anerkannt, jedoch nicht staatlich finanziert wird. Daher entstehen für das Bachelorstudium Psychiatrische Pflege monatliche Gebühren in Höhe von 490,00 €. Die Studiengebühr beinhaltet bereits alle für den Studiengang anfallenden Gebühren.

Es ist uns sehr wichtig, allen Studieninteressierten, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Lage, einen Zugang zu diesem Studium zu ermöglichen. Daher unterstützen wir Sie gerne beratend zu möglichen Finanzierungswegen Ihres Studiums.

Zu den Finanzierungsmöglichkeiten

 

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In Kooperation mit

Medizinische Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz

Georg von Ungern-Sternberg

stellvertretende Leitung Bildung und Veranstaltungen der medbo Regensburg

"In der Kooperation ist die HSD Hochschule Döpfer uns von der medbo eine guter Reisegefährte auf dem Weg zur Pflege der Zukunft. Gemeinsam sind wir in der Lage, für unsere Mitarbeiter den Weg in eine akademisierte, aber auch bodenständig praxisrelevante, psychiatrische Pflege zu ebnen. Für unsere Patientenversorgung brauchen wir sehr gut ausgebildetes Personal. In der Kooperation mit der HSD wird uns dies nachhaltig gelingen!"

 


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