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Auf ein Wiedersehen in der Eisdiele, Frau Gießkanne!

Vor exakt sechs Jahren kam Dr. Katrin Rakoczy als Professorin für Psychologie an die HSD nach Köln. Begrüßt wurde sie von Kollege Uli Frick mit einer Schultüte. Nun verlässt die warmherzige, beliebte Teamplayerin und großartige Wissenschaftlerin das Segelschiff der HSD, wie sie die Hochschule liebevoll nennt. Die Verabschiedung übernahm ein ganzes Ensemble an Kolleg*innen unter der künstlerischen Leitung von… Prof. Dr. Uli Frick.

„Wir halten dich einfach noch ein bisschen hier bei uns fest. Du bist so verwurzelt mit der HSD“, stellt Präsidentin Prof. Dr. Karin Kohlstedt mit tiefem Bedauern fest. „Mit deiner angenehmen Art wirst du dich sicher gut und schnell im Team deiner neuen Kolleg*innen einfinden und dir einen festen Platz sichern“, fährt sie in ihrer bewegenden Abschiedsrede an Prof. Dr. Katrin Rakoczy fort, die nach sechs Jahren HSD den Ruf einer W3-Professur an einer staatlichen Hochschule angenommen hat.

Der gepackte Koffer auf beständigen Fußspuren

Weitere liebevoll-wohlwollende Worte folgten von Wegbegleiter*innen wie Prof. Dr. Anna Ball („Frau Gießkanne“) oder Nachfolger im Amt der Vizepräsidentschaft für Forschung, Prof. Dr. Andreas Liebl, der bewusst nicht in ihre Fußspuren treten möchte, sondern sie bewahrt, damit Katrin jederzeit den Weg zurückfindet und ihn an der HSD weitergehen könne. Von ihrer Doktorandin Karina Gotthardt bekam sie einen Koffer gepackt, der neben guten Wünschen und Erinnerungen Präsente wie eine Tasse mit Fotos des gesamten Forschungskollegiums enthielt. Herzlicher und emotionaler kann ein Abschied kaum sein, aber auch an Witz und Humor wurde nicht gespart: Mit einer Erzählung über Katrins fleißige Forschungen in der Eisdiele bis hin zu kleineren Anekdoten aus sechs ge- und erfüllten Jahren an der HSD wurde an die gemeinsame Zeit gedacht und darüber gelacht.

Johannes-Passion und Tango für Katrin

Moderiert wurde die Zoom-Abschiedsfeier von Prof. Dr. Uli Frick, ehemaliger Leiter des HSD-Forschungszentrums, der mit seinen musikalischen Einlagen für den einen oder anderen Schmunzler sorgte. So zauberte er mit den Kollegen Matthias Seitz und Detlev Haimerl eine jazzige Coverversion von Stings Fragile – mit entsprechenden Bildern hinterlegt – auf die Zoom-Leinwand, um Katrin auf ihren neuen Arbeitsort in der „zweit hässlichsten Stadt Deutschlands (2018)“ würdevoll einzustimmen. Auch einer besonderen Johannes Passion und einem Tango in der Fidelgasse mit den beiden „Fidlern“ Seitz und Frick durften die Gäste lauschen bzw. mitverfolgen.

Das Segelschiff mit dem Märchenprinz

Das letzte Wort bekam die sympathische Frankfurterin selbst und verglich die HSD-Zeit mit der Fahrt auf einem kleinen, wendigen Segelschiff, auf dem sie selbst Flagge zeigen und die Richtung mitbestimmen durfte – und das alles zusammen mit einer „unglaublich tollen Besatzung“. Sie wünscht der HSD einen stabilen Kurs und hofft, ab und an ein Stück des Weges mitsegeln zu dürfen. Über das gemeinsame Märchenprinz-Forschungsprojekt wird sie uns zumindest noch ein bisschen erhalten bleiben. Die HSD-Besatzung sagt „Dankeschön“ und wird sie an Bord sehr vermissen. Liebe Katrin, wir wünschen dir von Herzen alles Gute. Schiff ahoi und auf ein Wiedersehen in der Eisdiele, liebe Frau Gießkanne!