M.A. Gesundheitspädagogik

Studieninhalte

Das Studienprogramm M.A. Gesundheitspädagogik befähigt nach erfolgreichem Abschluss

  • sich auf der Basis fundierter theoretischer Kenntnisse mit berufspolitischen und pädagogischen (erziehungswissenschaftlichen) Theorien kritisch auseinanderzusetzen und den Zusammenhang zur pädagogischen Tätigkeit herzustellen
  • zur Teamfähigkeit und Empathie gegenüber anderen in Bezug auf die Rolle als pädagogische Fachkraft in beruflicher Ausbildung, Fort- und Weiterbildung
  • zur Evaluation der Effektivität des eigenen professionellen Handelns und zur Anpassung bzw. Entwicklung neuer Strategien
  • zur Erkenntnis der gesellschaftlichen Entwicklungen
  • zur (Mit-)Arbeit in der wissenschaftlichen Forschung durch Kenntnis verschiedener Forschungsmethoden
  • zur Integration des Wissens in komplexere Zusammenhänge sowie zu verantwortungsbewusstem Handeln und zivilgesellschaftlichem Engagement und bürgerschaftlicher Teilhabe
  • zum selbstständigen Vertiefen von fachlich und pädagogisch-didaktischem Wissen

Der Masterstudiengang Gesundheitspädagogik bereitet die Studierenden auf die Tätigkeit einer pädagogischen Fachkraft, eines Praxisanleiters, Mentors und/oder Tutors vor. Ebenso befähigt der Studiengang zu einer Tätigkeit als Gutachter und/oder Berater im Gesundheitswesen, einer Tätigkeit in der Personal- und Organisationsentwicklung von Gesundheitsunternehmen, Vereinen, Krankenkassen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Präventionsstellen, Organisationen der freien Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe, in Heimen, sozialen Beratungsstellen u.a.

Modulübersicht

Module 1–5 bei Zugang mit pädagogischem Bachelor

  • Anatomie
  • Physiologie
  • Innere Medizin
  • Orthopädie / Chirurgie
  • Neurologie / Psychatrie

Module 1–5 bei Zugang mit Bachelor im Gesundheitswesen

  • Medizinpädagogik
  • Fachdidaktik
  • Erwerb von Lehrerkompetenz
  • Erwachsenenbildung
  • Schulrecht

Gemeinsame Module ab dem zweiten Semester

  • Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Analyse
  • Qualitative und quantitative Forschung
  • Funktionelle Anatomie
  • Pathophysiologie
  • Biochemie/Biophysik
  • Pharmakologie
  • Individualisierung und Persönlichkeitsförderung

Berufspraktische Orientierung

  • Studienbegleitende Unterrichtspraktika im 2. und 3. Semester für die Reflexion der praktischen Erfahrungen und deren Relevanz für die theoretischen und fachlichen Inhalte
  • In den Unterrichtsprojekten im 2. und 3. Semester setzen die Studierenden in einem Umfang von 125 Stunden (5 ECTS- Punkte) ihre in der Berufsfachschulausbildung und den Modulen erworbenen Kenntnisse um, dokumentieren und evaluieren ihre Tätigkeiten und reflektieren die Ergebnisse in Studiengruppen
  • Vor Beginn der Praxisprojekte erhalten die Studierenden konkrete Aufgabenstellungen zur Erstellung ihrer Praxisberichte und Lehrsequenzen
  • Die Einrichtungen erhalten die Aufgabenstellung im Vorfeld in schriftlicher Form und müssen die Förderung ihres "Praktikanten" in der Ausübung der Aufgabenstellungen bestätigen
  • Eine durchgehende tutorielle Begleitung des Studierenden durch die Hochschule unterstützt den Studierenden zusätzlich, die Anwendung und Reflektion der erworbenen Kompetenzen in der beruflichen Praxis üben und ausführen zu können
  • Während der Praxisprojekte erfolgt der stetige Austausch mit Professoren auch über die üblichen Bürozeiten hinaus über die hochschuleigene Plattform
  • Moderation von Gruppendiskussionen zum allgemeinen Erfahrungsaustausch zwischen den Studierenden