HSD Hochschule Döpfer Studierende

HSD Hochschule Döpfer

Standort Regensburg oder Köln

HSD Hochschule Döpfer Studierende

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am Standort Köln oder Regensburg

Starker Auftakt der Erstausgabe des HSD Talks

Groß war das Interesse, hoch die Anzahl der Anmeldungen, facettenreich die Vorträge und vielfältig die Diskussionen: Die Erstausgabe des neuen Online-Formats „HSD Talk“ begeisterte Gäste, Lehrende und Studierende.

Pünktlich um 18:30 Uhr begrüßte Benjamin Hofmann, Standortleiter der HSD Hochschule Döpfer, die knapp 70 Teilnehmer*innen zum ersten HSD Talk. Im Zentrum standen die Physician Assistants (= PA) und die Leitfrage „Generalist*innen oder Spezialist*innen?“. Entsprechend stark vertreten war die Gruppe der PAs und der PA-Studierenden sowie Studieninteressierte und verschiedene Teilnehmer*innen aus Klinken und Praxen.

Knapp 600 Physician Assistants in Deutschland tätig

HSD-Präsidentin Prof. Dr. Karin Kohlstedt macht zu Beginn des HSD Talks darauf aufmerksam, dass der neue Berufsstand mit nur knapp 600 PAs in Deutschland vertreten sei.  Gerade aufgrund der rechtlich nicht klar geregelten Aufgabengebiete stellt dies „für Hochschulen wie auch für Klinken ein Terrain dar, das angesichts des vielfältigen Aufgabenspektrums spannend zu beackern ist“, betont die Präsidentin in ihrer motivierenden Ansprache und Hinführung.

Deutliche Entlastung der Ärzteschaft durch PAs

Mit Anna Werth konnte die HSD eine Referentin gewinnen, die seit September 2020 bereits als PA tätig ist und von ihren Erfahrungen berichten konnte. Die studierte Medizinassistentin arbeitet am Uniklinikum Aachen in der Neurochirurgie und ist mit breit gefächerten Aufgaben betraut, die sie als sehr erfüllend empfindet. Für eine systematische Einarbeitung bekam sie eine mehrseitige Aufgabenliste. Ein Oberarzt unterzeichnete ihr jede abgearbeitete Aufgabe. Die Wertschätzung durch die Kolleg*innen aus der Klinik stimmen die Aachenerin optimistisch, was die Zukunft ihres Berufsstandes anbelangt. So teilen Ärzt*innen ihr immer wieder mit, dass sie durch Anna eine deutliche Entlastung erfahren würden.

Unterschiedliche Stationen bei Praxiseinsätzen

Zu einem ähnlichen Fazit gelangt auch die zweite Referentin des Abends, Vanessa Buhl, die aktuell noch an der HSD Physician Assistance studiert und einige Praxiseinsätze in der Rhein-Maaß-Klinikum in Würselen absolviert hat. Sie begann ihre Karriere als Ergotherapeutin und nahm dann ein PA-Studium an der HSD auf, das durch ein Stipendium von Klinik und HSD über eine Kooperation gefördert wird. Zunächst setzte die Klinik sie in der Gefäßchirurgie ein, danach folgten Stationen in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Als erste PA am Klinikum hat Vanessa nicht etwa um ein bestimmtes Standing kämpfen müssen – im Gegenteil: „Ich bin super vom Team aufgenommen worden und alle sind froh über die Unterstützung“, erzählt die engagierte Studentin. Vanessa Buhl ist zugleich Vorsitzende des BVPADs, Vereins der PA-Studierenden in Deutschland. Der Verein möchte die „nationale Stimme der PA-Studierenden“ sein und den PA-Studierenden ein großes Netzwerk zur Verfügung stellen.

Logbuch als Grundlage der Dokumentation

Im Anschluss vermittelte Dr. Michaela Golić, Studiendekanin und PA-Professorin an der HSD Hochschule am Standort Köln, dem Publikum Einblicke in das PA-Studium. Neben den Studieninhalten und dem Studienverlauf zeigte sie exemplarische Einsatzgebiete auf. Auch auf die Praxiseinsätze, die sich an den Empfehlungen der Bundesärztekammer orientieren und in einem Logbuch dokumentiert werden, ging sie detailliert ein.

Es folgte eine spannende Diskussion um weitere, potentielle Einsatzgebiete der PAs, z.B. in der Psychiatrie. Die Bandbreite an unterschiedlichen Fragestellungen verdeutlichte nochmals zum Ende der Veranstaltung die Relevanz eines Diskurses, an dem verschiedene Akteure aus Kliniken, Hochschule und Interessent*innen beteiligt sein sollten.

Erst Generalist*innen, dann Spezialist*innen?

Abschließend konnte die zentrale Frage des Abends nach Generalist*innen oder Spezialist*innen erwartungsgemäß nicht ganz eindeutig geklärt werden:  71 Prozent der Teilnehmer*innen sehen in den PAs eher Generalist*innen; 29 Prozent nehmen sie eher als Spezialist*innen wahr. Die drei Referent*innen hingegen waren sich einig: Sie sprachen sich dafür aus, dass PAs während des Studiums eher eine generalistische Ausbildung an die Hand bekommen und die Spezialisierung erst nach Studienabschluss im Laufe der Berufsjahre erfolgen würde.

Mehr Informationen zum Studium gibt es unter www.hs-doepfer.de/studium/bsc-physician-assistance oder bei der Studienberatung unter 0941 600903-0 und regensburg@hs-doepfer.de. Auch über WhatsApp gibt das Team der Studienberatung gerne Auskunft unter +49 175 9923487.

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