Im Projekt „MOJA+ - Offene Jugendarbeit in den Räumen junger Menschen“ haben sich Dachverbände der Offenen Jugendarbeit aus Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz mit den Besonderheiten und Fragen der offenen Jugendarbeit außerhalb fester Einrichtungen beschäftigt. Mobile oder auch aufsuchende Jugendarbeit meint dabei die Soziale Arbeit mit Jugendlichen, etwa in Form von Streetwork, an wechselnden Orten wie mit einem Jugendarbeitsbus oder an öffentlichen Treffpunkten wie Skateparks oder Einkaufszentren.
Anders als im Jugendzentrum, in das Jugendliche von sich aus kommen, sucht hier die Soziale Arbeit die jungen Menschen an „ihren“ Orten auf. Es gibt weniger verbindliche Strukturen, keine „Hausordnungen“ und die Soziale Arbeit muss vor allem Vertrauen aufbauen und Beziehungsarbeit leisten, damit sie Jugendliche über einen längeren Zeitraum begleiten kann.
In dem von der EU finanzierten Projekt haben sich Vertreter*innen aus Theorie und Praxis sowie der Dachverbände der beteiligten Länder mit Praxisbeispielen, konzeptionellen Überlegungen aber auch theoretischen Rahmungen auseinandergesetzt. Neben Exkursionen zu Praxisorganisationen und Tagungen wurde auch eine Publikation erstellt, in die Texte aus allen beteiligten Ländern einflossen. Prof. Dr. Andreas Eylert-Schwarz, seit 2021 Professor für Soziale Arbeit an der HSD Hochschule Döpfer, beteiligte sich mit einem Beitrag mit dem Titel „Schutzkonzepte in der Mobilen Jugendarbeit – ein Beitrag zur Qualitätssicherung und zum Kinder- und Jugendschutz“ an der internationalen Publikation.
Die Veröffentlichung wird am 18.September von 10:00 bis 12:00 Uhr im Rahmen einer Online-Präsentation vorgestellt. Neben Projekt und Publikation kommen dort auch Praktiker*innen zu Wort. Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldungen sind noch bis zum 08.September hier möglich.













