Neue Publikation zur Offenen Jugendarbeit von Prof. Dr. Andreas Eylert-Schwarz: Beziehungen gestalten in herausfordernden Zeiten

Wer Prof. Dr. Andreas Eylert-Schwarz, Dekan für den Fachbereich Pädagogik, Psychologie und Soziales, kennt, weiß: Ihm geht es in der Offenen Jugendarbeit nicht nur um Konzepte, sondern vor allem um die tägliche Arbeit in der Praxis. In seinem neuen Beitrag in der Fachzeitschrift „Diskurs“ mit dem Titel „Beziehungen gestalten in der Offenen Jugendarbeit – Wie man auch in Krisenzeiten sich selbst und anderen gegenüber authentisch bleibt“ nimmt er die Leser*innen mit hinein in konkrete Erfahrungen aus der Praxis – angefangen bei persönlichen Erinnerungen an eigene Jugendzentrumserfahrungen bis hin zu aktuellen Herausforderungen in einer Zeit permanenter Krisen. 

Im Zentrum steht die Frage, wie Fachkräfte Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen können, ohne ihre professionelle Rolle zu verlieren. Eylert-Schwarz betont, wie wichtig es ist, authentisch zu bleiben, Grenzen klar zu kommunizieren und gleichzeitig eine Atmosphäre zu schaffen, in der junge Menschen sich ernst genommen, gesehen und angenommen fühlen – auch dann, wenn ihr Verhalten nicht immer nachvollziehbar ist. Dabei spielen Haltungen wie Kongruenz, Akzeptanz und Empathie eine Schlüsselrolle, ebenso wie der bewusste Umgang mit den eigenen Überforderungen und Gefühlen.

Besonders am Herzen liegt ihm die Selbstfürsorge der Mitarbeitenden in der Offenen Jugendarbeit. Er zeigt, wie kleine, bewusst gestaltete Auszeiten, Achtsamkeitsübungen und „euthyme“ Momente – also Aktivitäten, die guttun und Freude bereiten – dazu beitragen können, in der Beziehungsgestaltung kraftvoll und zugewandt zu bleiben. Der Artikel richtet sich an Praktiker*innen und Studierende gleichermaßen und lädt dazu ein, die eigene Haltung zu reflektieren und neue Impulse in den Arbeitsalltag mitzunehmen. 

Publikation im Diskurs (kostenlos abrufbar - Seite 12-16).

Profil von Prof. Dr. Andreas Eylert-Schwarz

Studium B.A. Soziale Arbeit mit Schwerpunkt “Professionell Handeln in der offenen Kinder- und Jugendarbeit”