HSD Hochschule Döpfer und Albertinen Krankenhaus schließen akademische Kooperation

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung haben die HSD Hochschule Döpfer und das Hamburger Albertinen Krankenhaus den Grundstein für eine enge wissenschaftlich-praktische Zusammenarbeit gelegt. Ziel ist es, den Austausch zwischen Klinik und Hochschule zu intensivieren und die Akademisierung der Gesundheits- und Therapieberufe weiter voranzutreiben.

Das Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg und das größte freigemeinnützige Krankenhaus in der Hansestadt. Es gehört zur Immanuel Albertinen Diakonie. Schon seit Jahren besteht eine enge Verbindung zwischen den Döpfer Schulen Hamburg und dem Albertinen Krankenhaus, insbesondere in der Ausbildung therapeutischer Fachkräfte. Diese gewachsene Beziehung wird nun durch die Kooperation mit der Hochschule Döpfer auf akademischer Ebene vertieft.

Im Rahmen der Vereinbarung profitieren Mitarbeitende des Albertinen Krankenhauses von einer finanziellen Förderung eines Studiums an der HSD sowie zum Teil kostenlose Bildungsveranstaltungen. Für den Auftakt ist im November ein gemeinsames Symposium im Albertinen Krankenhaus geplant. Die Kooperation gilt für mehrere Studiengänge, darunter Angewandte Therapiewissenschaften, Physician Assistance, das Hochschulzertifikat Praxisanleitung in Therapieberufen sowie dem Bachelorstudiengang Medizinpädagogik und dem M.A. Medizinpädagogik. Weitere Schwerpunkte sind gemeinsame Projekte in Forschung, Lehre und Entwicklung, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Zusammenarbeit im Recruiting von Fachkräften.

„Wir haben uns bewusst für die Partnerschaft mit der HSD Hochschule Döpfer entschieden, weil wir eine noch engere Verzahnung von evidenzbasierter Lehre, klinischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung anstreben“, sagt Sabine Bösl, Leiterin des Interdisziplinären Therapiezentrums im Albertinen Krankenhaus. Im Kontext der Therapieberufe sei die Zusammenarbeit ein wichtiger Schritt für deren Weiterentwicklung. „Die Akademisierung eröffnet neue Perspektiven für evidenzbasierte Behandlungsansätze und stärkt die Qualität unserer Patientenversorgung“, ist Bösl überzeugt.

Von Seiten der HSD hebt Präsidentin Prof. Dr. Karin Kohlstedt den wechselseitigen Vorteil hervor: „Mit der Kooperation zwischen der HSD und dem Albertinen Krankenhaus Hamburg schaffen wir eine starke Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis. Unsere Zusammenarbeit eröffnet neue Perspektiven in Forschung, Lehre und Personalentwicklung – zum direkten Nutzen der Patienten und Patientinnen, Studierenden und Mitarbeitenden."

Beiden Partnern ist die Akademisierung der Gesundheits- und Therapieberufe ein zentrales Anliegen. Mit dieser Kooperation entsteht ein lebendiges Netzwerk aus Wissenschaft, Praxis und Ausbildung – ein Gewinn für die Professionalisierung therapeutischer Berufe. Eine vertiefte Zusammenarbeit in weiteren, akademischen Disziplinen soll in naher Zukunft ebenfalls auf den Weg gebracht werden.

Sabine Bösl, Leiterin des Interdisziplinären Therapiezentrums im Albertinen Krankenhaus, freut sich auf die noch engere Verzahnung von evidenzbasierter Lehre, klinischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung mit der HSD. Foto: Albertinen KH