Mit einem feierlichen Festakt wurde gestern in Parsberg das neue Zentrum für Psychosomatik & Psychiatrie der medbo eröffnet. Zahlreiche Gäste aus Politik, Medizin, Kirche und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil – darunter Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Landrat Willibald Gailler und Parsbergs Bürgermeister Josef Bauer. Auch die HSD war als Kooperationspartner u.a. mit Prof. Dr. Andreas Liebl, Vize-Präsident für Forschung, und einer Delegation an HSD-Professor*innen vertreten.
Während vielerorts Krankenhäuser schließen, zeigt Parsberg, dass wohnortnahe Versorgung und nachhaltige Investitionen in die psychische Gesundheit möglich sind. „Die Politik hat Wort gehalten“, betonte Minister Füracker in seiner Ansprache. Bezirkstagspräsident Löffler ergänzte: „Hier wird beantwortet, was andernorts noch diskutiert wird – wie wir Gesellschaft und Medizin zukunftssicher gestalten."
Bei einem Rundgang durch die Stationen stellte medbo-Vorstand, Mitglied im Hochschulrat der HSD und Chefarzt Dr. Dr. Helmut Hausner die neuen Behandlungsangebote vor: von klassischen Psychotherapien bis hin zu modernen Verfahren wie Neurostimulation, Neurofeedback und tiergestützter Therapie. Der stationäre Bereich bietet 25 Betten, ergänzt durch teilstationäre und ambulante Angebote.
Ein zentrales Highlight der Veranstaltung war für die HSD die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages über die Zusammenarbeit des Zentrums für Psychosomatik und Psychiatrie zwischen der medbo und der HSD. Die Partnerschaft stärkt Forschung und Lehre im Bereich der Psychiatrie und Psychosomatik und schafft wertvolle Synergien zwischen klinischer Praxis und wissenschaftlicher Ausbildung.
„In der psychosomatischen und psychiatrischen Versorgung brauchen wir hoch qualifizierte Fachkräfte, die mit komplexen Krankheitsbildern umgehen und Verantwortung übernehmen können“, erklärte Prof. Dr. Andreas Liebl, Vizepräsident Forschung der HSD. „Gemeinsam mit der medbo können wir Wissen, Forschung und Praxis noch enger verzahnen – für eine moderne und patientenorientierte Versorgung."
Die HSD bringt in die Kooperation ihre Expertise in der akademischen Ausbildung von Gesundheitsfachkräften ein. So wurde etwa der Studiengang B. Sc. Pflege mit Schwerpunkt Psychiatrische Pflege in enger Zusammenarbeit mit der medbo entwickelt. Studierende profitieren von praxisnahen Lernorten, wissenschaftlicher Begleitung und einem direkten Bezug zur Versorgung in der Region.
Unser herzlicher Dank gilt unserem Kooperationspartner medbo für das wiederholte Vertrauen in unsere wissenschaftliche Kompetenz und die stets hervorragende Zusammenarbeit.















