In Nürnberg kamen zum Ende des Sommersemesters Physician Assistants (PAs), Studienassistenzen und Interessierte aus verschiedenen Fachbereichen zu einer interdisziplinären Fortbildung zusammen. Veranstaltet vom Klinikum Nürnberg in Kooperation mit AstraZeneca, widmete sich der Tag der Rolle von PAs in der onkologischen Versorgung.
In einem kompakten Vortragsprogramm wurde eine Vielzahl medizinischer Themen behandelt – darunter vergrößerte Lymphknoten, Lebermetastasen, Lungentumoren sowie die Bedeutung molekularer Diagnostik. Die Beiträge beleuchteten nicht nur die fachlichen Hintergründe, sondern zeigten praxisnah auf, welche Aufgaben PAs im Rahmen von Diagnostik, Betreuung und Therapie übernehmen können – interdisziplinär und patientennah.
Zum Auftakt gab es einen Überblick über das Berufsbild des Physician Assistant, insbesondere mit Blick auf den Einsatz in der Onkologie. Ergänzt durch Einblicke in den Klinikalltag entstand ein abwechslungsreicher fachlicher Austausch, der Raum für Fragen und Diskussionen ließ. Die Teilnehmenden – teils vor Ort, teils online zugeschaltet – nutzten die Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Das Feedback fiel durchweg positiv aus. Besonders geschätzt wurde der offene Austausch – über Berufsgruppen, Erfahrungslevel und Fachbereiche hinweg. Eine Fortsetzung der Veranstaltung ist bereits in Planung.
Die Onkologie stellt hohe Anforderungen an medizinisches Fachwissen, Organisation und Kommunikation. Doch im Mittelpunkt steht immer der Mensch. Für viele, die in diesem Bereich tätig sind oder es werden wollen, liegt genau darin die Motivation: nicht nur Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu begleiten, sondern mit und für den Menschen zu arbeiten.
Mehr Informationen zum Studiengang Physician Assistance B.Sc. an der HSD Hochschule Döpfer.













