
Ein besonderer Meilenstein: HSD verabschiedet Absolvent*innen in Regensburg
Im Spitalgarten in Regensburg hat die HSD ihre Absolvent*'innen feierlich verabschiedet. In zwei Festakten erhielten die Absolvent*innen der Studiengänge Physician Assistance, Psychologie, Soziale Arbeit und Medizinpädagogik ihre Abschlussurkunden. Gemeinsam mit ihren Angehörigen und Lehrenden feierten sie diesen besonderen Meilenstein.
Was hinter einem Abschluss steht
Den Auftakt machte HSD-Präsidentin Prof. Dr. Karin Kohlstedt. In ihrer Ansprache richtete sie den Blick auf die Bedeutung von Bildung in einer gesellschaftlich angespannten Zeit. Hochschulen vermittelten nicht allein Fachwissen, sondern auch wissenschaftliches Arbeiten und die Fähigkeit, Entwicklungen einzuordnen und das eigene Denken daran zu schärfen.
Zugleich machte Prof. Dr. Karin Kohlstedt deutlich, welche Leistung hinter einem erfolgreichen Studium steht. Ein Credit Point entspricht je nach Studiengang einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden. Bei einem Bachelorabschluss mit 180 ECTS ergibt sich daraus ein Gesamtaufwand von etwa 4.500 bis 5.400 Stunden.
„Ein Studium erfolgreich abzuschließen, ist eine große Leistung – insbesondere dann, wenn es mit Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen verbunden wird“, unterstrich die HSD-Präsidentin. Sie würdigte damit auch die Ausdauer derjenigen, die ihr Studium parallel zu beruflichen oder familiären Aufgaben absolviert haben. Die Verbindung von akademischer Bildung und beruflicher Praxis prägt dabei auch die Studienangebote der HSD.
Worte aus Hochschule und Studiengängen
Auch Michaela Hewig richtete persönliche Worte an die Absolvent*innen der Psychologie. In ihrer Ansprache dankte HSD-Präsidentin Prof. Dr. Karin Kohlstedt zudem Prof. Dr. Iris Schneider, Dekanin des Fachbereichs Gesundheit und akademische Standortleiterin in Regensburg, und Prof. Dr. Andreas Eylert-Schwarz, Dekan des Fachbereichs Pädagogik, Psychologie und Soziales, für ihre Unterstützung und ihr Engagement für die Studierenden.
Prof. Dr. Andreas Eylert-Schwarz, Dekan des Fachbereichs Pädagogik, Psychologie und Soziales, lenkte in seiner Ansprache den Blick auf die professionelle Haltung in den Sozial- und Gesundheitsberufen. Angesichts gesellschaftlicher Veränderungen sei es wichtig, aufmerksam zu bleiben und das eigene berufliche Handeln immer wieder kritisch zu prüfen.
Ein besonderer Dank an Sylke Gutjahr
Nach der Verleihung der Bachelorurkunden richteten Eva-Maria Graf und Laura-Michaela Jahrisch als Kohortensprecherin beziehungsweise stellvertretende Kohortensprecherin einige Worte an ihren Jahrgang. In ihrem Rückblick auf die gemeinsame Studienzeit dankten sie auch den Menschen, die die Studierenden fachlich und persönlich begleitet hatten. Besonders herzlich fiel dabei ihr Dank an Sylke Gutjahr aus. Sie würdigten ihre fachliche Kompetenz und ihr Engagement in der Lehre, aber auch ihre Bereitschaft, bei Fragen und persönlichen Anliegen für die Studierenden da zu sein. Mit einem Augenzwinkern bezeichneten sie Sylke Gutjahr deshalb als eine Art „Seelsorgerin“ ihrer Kohorte. Die persönliche Wertschätzung fügte sich in eine bereits besondere Verbindung ein: Im vergangenen Jahr hatten die Studierenden Sylke Gutjahr zur „Dozentin des Jahres“ gewählt.
Nach der anschließenden Urkundenverleihung an die Absolvent*innen des Masterstudiengangs Medizinpädagogik sprach Benjamin Ledabyll als Kohortensprecher zu seinem Jahrgang. Auch seine Worte gaben dem gemeinsamen Studienweg einen persönlichen Abschluss und richteten den Blick auf die Zeit nach dem Studium.
Für die Graduierten beginnt nun ein neuer Abschnitt. Einige treten unmittelbar in ihre jeweiligen Berufsfelder ein, andere führen ihren Bildungsweg mit einer weiteren Qualifikation oder einer akademischen Spezialisierung fort.
Eine Feier mit familiärer Atmosphäre
Im Spitalgarten blieb anschließend Zeit für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Erinnerungen. Auffällig war an diesem Abend besonders die große Zahl an Angehörigen, die die Absolvent*innen begleiteten. Kinder, Familienmitglieder und sogar einige Hunde waren bei der Feier dabei. Die vielen kleinen und großen Begleiter*innen gaben dem Fest eine persönliche, ungezwungene Atmosphäre und machten spürbar, dass hinter einem Studienabschluss nicht nur individuelle Leistung, sondern häufig auch ein unterstützendes Umfeld steht.
Die HSD gratuliert allen Absolvent*innen herzlich zu ihrer akademischen Qualifikation und wünscht ihnen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.


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